Schwangerschaftsstreifen – Dehnungsstreifen

Wenn die Haut reißt

Damit eine Schwangerschaft erfolgreich verlaufen kann, muss das Gewebe die zunehmende Dehnung des Bauches und der Brust zulassen können, das Bindegewebe muss lockerer werden. Diese biologisch sinnvolle Verminderung der Festigkeit der sogenannten elastischen Fasern geschieht hormongesteuert. Es entstehen die oftmals beschriebenen rot-bläulichen Streifen in der Haut, die aufgrund der maßiven Dehnung und der daraus resultierenden Stoffwechselstörung in der Lederhaut entstehen.

Leider ist das verbleiben der Dehnungsstreifen oft der Preis, den viele Mütter für eine Geburt zahlen. Generell kann jedoch jeder betroffen sein, bei dem in kurzer Zeit Gewebe deutlich an Volumen zugenommen hat (Bodybilder, schneller Körperwachstum, etc.).

Besserung möglich durch Microneedling & Fettstammzellen

Bis vor kurzem galt die Aussage vieler Mediziner, dass die Behandlung dieser Dehnungsstreifen, den “striae distensae” nicht möglich sei. Glücklicher Weise kann man diese Aussage verneinen!

Das kombinierte Verfahren von in die Haut eingebrachten Fettstammzellen und dem sogenannten Microneedling kann hier deutliche Besserung verschaffen. Bei dem Microneedling werden kontrollierte “Mikrowunden” durch 1000de Mikronadeln in die Haut und Unterhaut gesetzt und dadurch eine kontrollierte Kollagensynthese erzeugt, welche das Gewebe wieder straffer macht. Die zusätzlich eingebrachten (eigenen) Fettstammzellen regen das Einsprossen von neuen Blutgefäßen an, erhöhen den Gehalt an Elastin und Kollagen und führen zu mehr Volumen, in den oft teils eingefallen wirkenden Streifen.

Es muss einem jedoch bewusst sein, dass eine vollständige Heilung unwahrscheinlich, aber eine deutliche Besserung der Gesamterscheinung möglich ist.

Ambulanter Eingriff

Jedes der genannten Verfahren wird ambulant in Lokalanästhesie/Kurznarkose durchgeführt.

Gerne berate ich Sie individuell und persönlich in einem Gespräch.